Der Dispositionskredit — kurz Dispo — ist ein kurzfristiger Kredit, den die Bank dem Kontoinhaber automatisch einräumt. Kunden können ihr Girokonto bis zu einem vereinbarten Limit überziehen, ohne einen separaten Kreditantrag zu stellen. Dafür fallen in der Regel zweistellige Sollzinsen an (aktuell 9–13 % p.a.), die taggenau berechnet werden.
Dispokredit.
Ein von der Bank eingeräumter Überziehungsrahmen auf dem Girokonto. Bei Kinderkonten meist nicht vorgesehen.
Für Minderjährige ist ein Dispokredit gesetzlich praktisch ausgeschlossen: Banken dürfen Kindern und Jugendlichen keine Kreditlinie einräumen, weil diese nicht vollgeschäftsfähig sind. U18-Konten werden deshalb immer auf Guthabenbasis geführt — eine Überziehung ist technisch nicht möglich. Das ist ein Vorteil: Ihr Kind lernt von Anfang an, nur auszugeben, was tatsächlich auf dem Konto ist.
Kontoführungsgebühr →
Monatliche oder jährliche Gebühr für das Führen eines Kontos. Bei Kinderkonten oft 0 €.
Girokonto →
Konto für den täglichen Zahlungsverkehr — Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen.
Jugendkonto →
Spezielles Girokonto für Minderjährige, meist ohne Kontoführungsgebühren, ohne Dispo.
Bereit für das erste Konto?
Drei Empfehlungen — ohne Verkaufsdruck. Wählen Sie, was zu Ihrer Familie passt.