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Taschengeld· 8 Minuten Lesezeit· 12. April 2026

Wie viel Taschengeld ist 2026 angemessen?

Die aktuelle Empfehlung des Jugendamts, gestaffelt nach Alter — und was wir aus 200 Elterngesprächen gelernt haben.

Lena Hartmann
Chefredaktion · Mutter von zwei

Die Frage beschäftigt Eltern ähnlich intensiv wie die nach dem ersten Smartphone. Wir haben Jugendämter, Pädagoginnen und 200 Familien befragt und die wichtigsten Erkenntnisse zusammengetragen.

Die aktuelle Empfehlung 2026 nach Alter

Das Bundesministerium für Familie passt die Empfehlungen regelmäßig an die Preisentwicklung an. Diese Werte sind für 2026 aktuell:

Bar oder aufs Konto?

Ab etwa sieben Jahren lohnt sich der Wechsel aufs eigene Konto. Das Kind lernt Kartenzahlung, sieht seine Umsätze in der App und übt ganz nebenbei die Grundlagen digitalen Bezahlens. Viele Familien starten mit einem Mischmodell: kleine Beträge in bar, größere per Dauerauftrag aufs Konto.

Pünktlich und verlässlich

Das Wichtigste überhaupt: Taschengeld kommt am Ersten, automatisch, ohne Diskussion. Kein „Du hast aber dein Zimmer nicht aufgeräumt“. Diese Trennung von Geld und Verhalten ist ein zentrales Lernziel — das Kind soll mit einem festen Budget planen, nicht für Aufgaben entlohnt werden.

Was Ihr Kind vom Taschengeld lernen soll

Taschengeld ist ein Lernbudget: Planen, Priorisieren, Warten-können und auch Fehler machen. Kaufen Sie nichts nach, wenn das Geld am zehnten schon weg ist. Die Woche bis zum Nächsten ist der wichtigere Lernstoff als jeder Erziehungsvortrag.

Nächster Schritt

Bereit für das erste Konto?

Drei Empfehlungen — ohne Verkaufsdruck. Wählen Sie, was zu Ihrer Familie passt.

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