Taschengeldtabelle 2026: Das hat sich geändert
Welche Beträge das Jugendamt 2026 empfiehlt — und wo wir uns bewusst abheben.
Welche Beträge das Jugendamt 2026 empfiehlt — und wo wir uns bewusst abheben.
Die Jugendämter der Länder haben ihre Taschengeldtabelle für 2026 aktualisiert. Im Vergleich zu 2023 sind die Empfehlungen für Schulkinder um 8–12 % gestiegen — inflationsbereinigt bleibt der reale Wert aber ähnlich.
In den Altersgruppen 6–9 wird erstmals mit einem festen Wochenbetrag gerechnet, statt wie früher mit einer Spanne. Der Monatswert für 14-Jährige steigt von 25 € auf 28–36 €. Neu ist auch die explizite Empfehlung, einen Teil des Taschengelds digital auszuzahlen, sobald ein Konto existiert.
Wir halten die untere Grenze (28 €) für 14-Jährige in vielen Städten für zu knapp. In unseren 200 Elterngesprächen kam heraus: Ab 14 übernehmen Jugendliche in der Regel Fahrtkosten, Kino, Snacks und kleine Kleidungskäufe selbst — dafür reichen 28 € selten. Orientierung statt Dogma: Wir empfehlen, die regionalen Preise einzubeziehen.
„Die Tabelle ist ein Kompass, kein Urteil. Wichtiger als der Euro-Betrag ist, dass das Taschengeld verlässlich und unabhängig von Leistung kommt.“
— Lena Hartmann, Redaktion u18konto.de
Nehmt die Tabelle als Ausgangspunkt, nicht als Zielwert. Sprecht mit eurem Kind einmal pro Jahr über Bedarf, Wünsche und Verpflichtungen — und justiert dann gemeinsam nach. Das erzieht mehr als jede pauschale Regel.
Drei Empfehlungen — ohne Verkaufsdruck. Wählen Sie, was zu Ihrer Familie passt.