Zweitkonto fürs Kind — sinnvoll oder übertrieben?
Sparkonto, Taschengeldkonto, ETF-Depot — wie viele Konten braucht ein Kind wirklich?
Sparkonto, Taschengeldkonto, ETF-Depot — wie viele Konten braucht ein Kind wirklich?
Ein Sparkonto plus Taschengeldkonto plus ETF-Depot — braucht ein Kind wirklich drei Konten? Die Antwort hängt vom Alter und vom Sparziel ab. Wir gehen die drei häufigsten Setups durch und sagen, wann welches Sinn macht.
Ein einziges Konto: U18-Girokonto mit inkludiertem Tagesgeld (z.B. DKB). Das Kind bekommt Taschengeld per Dauerauftrag, Überschüsse wandern aufs Tagesgeld. Geeignet für Kinder bis 10. Keine Verwaltung, volle Transparenz.
Girokonto + separates Festgeld + separates Depot. Das Festgeld bündelt Geschenke zu besonderen Anlässen (Geburtstag, Konfirmation) und erwirtschaftet stabile Zinsen. Das Depot läuft oft auf die Eltern (steuerlich oft günstiger als auf den Kindesnamen) und wird erst mit 18 übertragen. Geeignet für Kinder ab 10–12.
„Mehr Konten = mehr Verwaltung. Jedes zusätzliche Konto sollte einen eigenen Zweck haben, sonst vergisst man es und verschenkt Zins.“
— Sarah Marczewski, Redaktion
Girokonto + Sparkonto + Festgeld + Depot + zweckgebundenes Konto „Führerschein“ + „Urlaub“. Wir sehen das öfter. Das Problem: Keiner behält den Überblick, und die Gebühren fressen die Zinsen. Für die meisten Familien zu viel.
Alle Begriffe im Finanz-Glossar.
Drei Empfehlungen — ohne Verkaufsdruck. Wählen Sie, was zu Ihrer Familie passt.