Neobanken im Kinderkonto-Check: Hype oder echter Fortschritt?
N26, Revolut, Tomorrow — was Neobanken für Familien wirklich bieten.
N26, Revolut, Tomorrow — was Neobanken für Familien wirklich bieten.
N26, Revolut, Tomorrow — Neobanken haben das Banking für Erwachsene umgekrempelt. Aber bei Kinderkonten? Da sieht die Sache differenzierter aus. Wir haben die drei Anbieter mit U18-Zielgruppe drei Monate lang getestet.
N26 bietet aktuell kein dediziertes U18-Produkt. Ab 14 möglich als Standard-Konto (mit Eltern-Freigabe), aber ohne Eltern-Controlling, ohne Taschengeld-Features, ohne Sparplan-Logik. Die App ist schnell, die Karte hübsch — aber für Kinder schlicht nicht gebaut. Einsteiger-tauglich? Nein.
Revolut hat ein explizites Kinderkonto („Revolut <18″), ab 6 Jahren. Gute Elternkontrolle, Taschengeld-Routinen, Spar-Kategorien. Die Krux: Das Ganze kostet 2,99–7,99 €/Monat je nach Tarif, während DKB oder comdirect dasselbe kostenlos anbieten. Wer wenig reist, zahlt für nichts, was er braucht.
Tomorrow positioniert sich als klimaneutrale Alternative. Für Kinder: Tomorrow Kids (Beta seit 2025) mit kleinem Funktionsumfang, aber sauberer Impact-Anzeige — wie viel CO₂ pro Euro. Perfekt für Familien, denen Nachhaltigkeit zentral ist. Funktional aber hinter DKB zurück.
„Für die Mehrheit der Familien sind Neobanken bei Kinderkonten (noch) nicht die beste Wahl. Die Etablierten haben hier schlicht das bessere Produkt — nicht das hippere.“
— Jonas Breitner, Markt-Redaktion
Neobanken sind für Eltern-Konten und als Zweit-Karte interessant. Für das erste Konto eines Kindes empfehlen wir weiterhin DKB oder comdirect — mehr Funktion, weniger Kosten, bessere Einlagensicherung. Die Zeit der Neobanken im Kindermarkt kommt erst, wenn sie bei den Basis-Features (Eltern-Controlling, Taschengeld-Routinen, Sparplan) aufholen.
Drei Empfehlungen — ohne Verkaufsdruck. Wählen Sie, was zu Ihrer Familie passt.