ETF-Sparplan fürs Kind: Worauf Eltern achten müssen
Depot auf Kindesnamen vs. auf Eltern — steuerlich und juristisch.
Depot auf Kindesnamen vs. auf Eltern — steuerlich und juristisch.
ETF-Sparplan fürs Kind — für viele Eltern der Wunsch, für manche der Albtraum. Dabei ist das Konzept einfach. Entscheidend sind zwei Fragen: auf wessen Namen läuft das Depot, und welcher ETF passt für welchen Zeithorizont.
| Depot aufs Kind | Depot auf die Eltern | |
|---|---|---|
| Sparerpauschbetrag | 1.000 € zusätzlich nutzbar | Schon verbraucht |
| Kontrolle | Mit 18 Jahren weg | Bei Eltern bis Schenkung |
| BAföG/Ausbildung | Wird als Vermögen angerechnet | Nicht angerechnet |
| Schenkungssteuer | Entfällt — gehört ohnehin dem Kind | Bei Übertrag: Freibetrag nutzen |
Für 15–18 Jahre Anlagehorizont eignet sich ein breit gestreuter globaler Aktien-ETF (MSCI World, MSCI ACWI oder FTSE All-World). TER unter 0,25 %, ausschüttend oder thesaurierend — für Kinderdepots oft besser thesaurierend, weil der Zinseszinseffekt automatisch greift.
„Der einzige wirkliche Fehler beim ETF-Sparen ist, gar nicht erst anzufangen. Der zweitgrößte Fehler ist, in der ersten Krise panisch zu verkaufen.“
— Tobias Rau
Ja, Aktienmärkte schwanken. Über 15+ Jahre hat ein globales Aktien-Portfolio noch nie Verlust gemacht (Stand heute, MSCI World seit 1970). Für Kinder-Sparpläne mit langer Laufzeit ist das eine der sichersten „unsicheren“ Anlagen überhaupt.
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